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13. Februar 2025

Migration: Eure Fragen zu Kriminalität, Fachkräftemangel und Asyl | Die andere Frage

Deutschland und die Migration – alle reden drüber vor der Bundestagswahl. Statt einer neuen Doku gibts von uns deshalb eine Spezialfolge: Wir beantworten eure Fragen rund um Zuwanderung – einfach erklärt. Was passiert, wenn jemand kein Asyl bekommt? Sind Ausländer krimineller als Deutsche? Und brauchen wir nicht Fachkräfte? WICHTIGER HINWEIS: Unser Video ist am 12.02. fertig geworden – und geht deshalb nicht darauf ein, dass am 13.02. in München ein Auto in eine Menschenmenge gefahren ist. Der mutmaßliche Täter ist laut Polizei ein 24-jähriger Afghane - nach Informationen des ARD-Terrorismus-Experten Michael Götschenberg ist er ausreisepflichtig (Stand 13.02., 13 Uhr). Unsere Quellen könnt ihr unten nachvollziehen – und findet da auch noch mehr Details: zum Beispiel, was eine Duldung ist.

Die andere Frage

Die andere Frage stellt die Fragen, die sich alle stellen, aber auf die viele Menschen die Antworten vermissen. Reportagen mit Kontext: Aktuell, erlebbar, unbequem.

13. Februar 2025

Migration: Eure Fragen zu Kriminalität, Fachkräftemangel und Asyl | Die andere Frage

Deutschland und die Migration – alle reden drüber vor der Bundestagswahl. Statt einer neuen Doku gibts von uns deshalb eine Spezialfolge: Wir beantworten eure Fragen rund um Zuwanderung – einfach erklärt. Was passiert, wenn jemand kein Asyl bekommt? Sind Ausländer krimineller als Deutsche? Und brauchen wir nicht Fachkräfte? WICHTIGER HINWEIS: Unser Video ist am 12.02. fertig geworden – und geht deshalb nicht darauf ein, dass am 13.02. in München ein Auto in eine Menschenmenge gefahren ist. Der mutmaßliche Täter ist laut Polizei ein 24-jähriger Afghane - nach Informationen des ARD-Terrorismus-Experten Michael Götschenberg ist er ausreisepflichtig (Stand 13.02., 13 Uhr). Unsere Quellen könnt ihr unten nachvollziehen – und findet da auch noch mehr Details: zum Beispiel, was eine Duldung ist.

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vor 15 Tagen12:13

Zwangsheirat mitten in Deutschland: Annas & Sonjas Story

Zwangsheirat gibt es auch in Deutschland – oft bleibt sie unsichtbar. Offizielle Zahlen zeigen nur einen Ausschnitt: 2024 wurden laut Polizeilicher Kriminalstatistik bundesweit 68 Fälle nach § 237 StGB erfasst. Gleichzeitig berichten Beratungsstellen in unserer Recherche für diese Dokumentation übereinstimmend von steigenden Anfragen. Beim Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“ gab es 2024 etwa 214 Beratungen zu diesem Thema. Organisationen wie HennaMond in Köln melden ebenfalls hohe Zahlen – dort wurden von Januar bis Februar 2026 über 90 Fälle betreut. Verlässliche und aktuelle Daten sind schwer zu bekommen. Selbst das Bundesfamilienministerium arbeitet teilweise noch mit Zahlen, die fast 20 Jahre alt sind. Auch neue Studien versuchen, das Ausmaß besser zu erfassen. Eine davon ist noch nicht abgeschlossen, deutet aber schon jetzt darauf hin, dass deutlich mehr Frauen in Deutschland von Zwangsehen betroffen sein könnten als bislang angenommen. Rechtlich ist die Lage eindeutig – aber nicht lückenlos: Eine Ehe ist in Deutschland nur standesamtlich wirksam, Eheschließungen unter 18 Jahren sind seit 2017 verboten. Zwangsheirat ist strafbar (§ 237 StGB) und kann mit bis zu fünf Jahren Haft geahndet werden. Allerdings erfasst das Gesetz nur rechtsgültige Ehen. Sogenannte „soziale“ Eheschließungen ohne Standesamt fallen selbst bei massivem Zwang oft nicht darunter, sondern können lediglich als Nötigung (§ 240 StGB) verfolgt werden. Auch deshalb bleibt das Problem statistisch schwer greifbar. In unserem Film schauen wir genauer hin: Warum werden junge Menschen verheiratet? Welche Rolle spielen Tradition und Religion? Und wie können Betroffene Hilfe finden? Zwangsheirat bedeutet immer den Verlust von Selbstbestimmung. Häufig geht ihr körperliche oder psychische Gewalt voraus – und in über 90 Prozent der Fälle sind Frauen betroffen.

vor 22 Tagen11:04

48 Stunden an der Tankstelle! Wer kassiert bei den Spritpreisen wirklich?

Infobox // Tankstelle Die Tankstelle gehört wegen der hohen Spritpreise wahrscheinlich gerade nicht zu den Lieblingsorten von Autofahrern. Doch wer Auto fährt, muss irgendwann mal tanken – egal, ob Benzin und Diesel teuer sind. Viele machen die hohen Spritpreise an der Tankstelle sauer und fragen sich: Werde ich abgezockt? Der Tankstellenmarkt in Deutschland wird dominiert von einigen großen Marken und Mineralölkonzernen. Aral allein hat zum Beispiel in Deutschland über 2.200 Tankstellen. Bei einer solchen Marke kann man Pächter werden und seine eigene Tankstelle führen. Die Spritpreise und auch Preise für andere Produkte werden dann von den Marken vorgegeben. Es gibt aber auch freie Tankstellen, die zu kleineren Verbänden gehören oder komplett frei sind. In unserer Doku sind wir an einer freien Tankstelle in Bramsche bei Osnabrück. Hier begleiten wir Anni, die seit neun Jahren dort arbeitet. Sie erzählt von ihren Erlebnissen mit den Kunden: Einige nehmen die Preise mit Humor, andere kommen merklich weniger zum Tanken. Freie Tankstellen können selbst mit den Raffinerien über Spritpreise verhandeln. Das Problem dabei: Die Raffinerien in Deutschland gehören meistens auch den Marken, denen die meisten Tankstellen gehören. Wir fragen uns: Wie viel bleibt vom Literpreis wirklich für die Tankstelle über? Und wir stellen fest, dass Benzin und Diesel oft gar nicht mehr das Hauptgeschäft von Tankstellen sind.