
4. Juni 2026
BMW gemopst: Wie viel Strafe?
Das mit den iPhones war hart! Aber irgendwie checke ich's auch. Die Strafe richtet sich nicht nur danach, wie hoch der Schaden ist. Da spielt viel rein, die Motivation, die Vorgeschichte, ob der Täter es wiedergutmachen möchte usw. (§ 46 StGB). Wir sprechen im Video über echte Fälle von der Staatsanwaltschaft Duisburg. Und auch wichtig bei Geldstrafen: Jemand, der viel Geld verdient, bekommt für die gleiche Tat in der Regel eine höhere Strafe als jemand, der wenig verdient - damit es beiden ähnlich weh tut. Wie schlimm die Strafe im Vergleich war, erkennst du deswegen am besten daran, wie viele "Tagessätze" gegeben wurden und nicht an der Gesamtsumme. Im Fall vom unterschlagenen BMW war der Täter schon vorbestraft, aber eher mit geringen Strafen und nicht wegen vergleichbarer Taten. Außerdem war er schon wieder ein paar Jahre straffrei. Weder machte er im Ermittlungsverfahren noch bei Gericht Angaben. Er zeigte keine Reue. Der BMW gelangte nicht zurück. Der Paketbote hat bei insgesamt 8 Paketen mit iPhones (ca. 5.100 €) so getan, als wären sie richtig zugestellt worden und hat sie weitergegeben an unbekannte Hintermänner. Er war nicht vorbestraft, hat Reue gezeigt und die Tat gestanden, aber nicht verraten, wer die Hintermänner waren, die ihn beauftragt haben sollen. Es handelte sich um eine geplante Tat zum Nachteil einer Vielzahl von Personen, die iPhones bestellt hatten. Außerdem hat er seine berufliche Tätigkeit zur Tatbegehung missbraucht. Und auch wichtig: Zusätzlich zu den Strafen müssen die Täter in der Regel auch den entstandenen Schaden und die Kosten für den Gerichtsprozess bezahlen.
Die Juristen
"Die Juristen" Clemens und Felix informieren euch über eure Rechte, beantworten Alltagsfragen und beleuchten aktuelle Geschehnisse.
4. Juni 2026
BMW gemopst: Wie viel Strafe?
Das mit den iPhones war hart! Aber irgendwie checke ich's auch. Die Strafe richtet sich nicht nur danach, wie hoch der Schaden ist. Da spielt viel rein, die Motivation, die Vorgeschichte, ob der Täter es wiedergutmachen möchte usw. (§ 46 StGB). Wir sprechen im Video über echte Fälle von der Staatsanwaltschaft Duisburg. Und auch wichtig bei Geldstrafen: Jemand, der viel Geld verdient, bekommt für die gleiche Tat in der Regel eine höhere Strafe als jemand, der wenig verdient - damit es beiden ähnlich weh tut. Wie schlimm die Strafe im Vergleich war, erkennst du deswegen am besten daran, wie viele "Tagessätze" gegeben wurden und nicht an der Gesamtsumme. Im Fall vom unterschlagenen BMW war der Täter schon vorbestraft, aber eher mit geringen Strafen und nicht wegen vergleichbarer Taten. Außerdem war er schon wieder ein paar Jahre straffrei. Weder machte er im Ermittlungsverfahren noch bei Gericht Angaben. Er zeigte keine Reue. Der BMW gelangte nicht zurück. Der Paketbote hat bei insgesamt 8 Paketen mit iPhones (ca. 5.100 €) so getan, als wären sie richtig zugestellt worden und hat sie weitergegeben an unbekannte Hintermänner. Er war nicht vorbestraft, hat Reue gezeigt und die Tat gestanden, aber nicht verraten, wer die Hintermänner waren, die ihn beauftragt haben sollen. Es handelte sich um eine geplante Tat zum Nachteil einer Vielzahl von Personen, die iPhones bestellt hatten. Außerdem hat er seine berufliche Tätigkeit zur Tatbegehung missbraucht. Und auch wichtig: Zusätzlich zu den Strafen müssen die Täter in der Regel auch den entstandenen Schaden und die Kosten für den Gerichtsprozess bezahlen.
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