Seite wird geladen

9. Mai 2026

Dieses Mädchen wurde ihrer Familie gestohlen!

Nazis, die Kinder klauen?! Gab es tatsächlich. Die SS-Organisation Lebensborn verschleppte Kinder aus osteuropäischen Ländern. Welche, die dem nationalsozialistischen Schönheitsideal entsprachen. „Was an gutem Blut überhaupt auf der Welt vorhanden ist, an germanischem Blut, das haben wir zusammen zu holen“, hatte SS-Führer Heinrich Himmler 1942 auf einer Tagung erklärt. Die Kinder sollten deutschen Familien zur Adoption freigegeben werden. Zuerst aber kamen die Kinder in Heime. Dort bekamen sie einen deutschen Namen. Die Kinder mussten auch die deutsche Sprache lernen und sich auch sonst die "volksdeutsche" Lebensweise aneignen. Hunderttausende Kinder waren betroffen. Viele fanden ihre Familien nie wieder. Wir könnten diese Thematik anhand von einer Biografie erzählen. Zum Beispiel anhand von Barbara Paciorkiewicz. Sie wurde ihrer Familie entrissen. Glück im Unglück: Sie kam bei einer deutschen Familie in Lemgo unter, bei der sie wirklich gut behandelt wurde und sich auch wohl fühlte. Die Eltern sahen in ihr den Ersatz ihrer verstorbenen Tochter. Nach dem Krieg musste sie nach Polen zurück (Ich muss noch herausfinden, von welcher Seite es kam, dass sie zurückmusste. Es liest sich so, dass sie gerne geblieben wäre.) In Polen fand sie zunächst keinen Anschluss, weil sie die polnische Sprache nicht beherrschte. Sie stellte sich generell lange die Frage: „Wie sehr bin ich Polin, wie sehr bin ich Deutsche?”. Sie behielt/ hält vielleicht immer noch den Kontakt zur deutschen Familie.

wahr_so

Unfassbare Geschichten, die aber wirklich so passiert sind: wahr_so! Mit diesem Kanal wollen wir den Fokus auf die Menschen legen, die vom nationalsozialistischen Regime verfolgt wurden - und so einen Beitrag zur Erinnerungskultur #holocausteducation leisten.

wahr_so gibt es auch hier:

9. Mai 2026

Dieses Mädchen wurde ihrer Familie gestohlen!

Nazis, die Kinder klauen?! Gab es tatsächlich. Die SS-Organisation Lebensborn verschleppte Kinder aus osteuropäischen Ländern. Welche, die dem nationalsozialistischen Schönheitsideal entsprachen. „Was an gutem Blut überhaupt auf der Welt vorhanden ist, an germanischem Blut, das haben wir zusammen zu holen“, hatte SS-Führer Heinrich Himmler 1942 auf einer Tagung erklärt. Die Kinder sollten deutschen Familien zur Adoption freigegeben werden. Zuerst aber kamen die Kinder in Heime. Dort bekamen sie einen deutschen Namen. Die Kinder mussten auch die deutsche Sprache lernen und sich auch sonst die "volksdeutsche" Lebensweise aneignen. Hunderttausende Kinder waren betroffen. Viele fanden ihre Familien nie wieder. Wir könnten diese Thematik anhand von einer Biografie erzählen. Zum Beispiel anhand von Barbara Paciorkiewicz. Sie wurde ihrer Familie entrissen. Glück im Unglück: Sie kam bei einer deutschen Familie in Lemgo unter, bei der sie wirklich gut behandelt wurde und sich auch wohl fühlte. Die Eltern sahen in ihr den Ersatz ihrer verstorbenen Tochter. Nach dem Krieg musste sie nach Polen zurück (Ich muss noch herausfinden, von welcher Seite es kam, dass sie zurückmusste. Es liest sich so, dass sie gerne geblieben wäre.) In Polen fand sie zunächst keinen Anschluss, weil sie die polnische Sprache nicht beherrschte. Sie stellte sich generell lange die Frage: „Wie sehr bin ich Polin, wie sehr bin ich Deutsche?”. Sie behielt/ hält vielleicht immer noch den Kontakt zur deutschen Familie.

248 Videos