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18. Juli 2024

Kriminell weil sie es können: Warum stecken wir Kinder nicht in den Knast?

Sie klauen, prügeln, schüchtern ein und verbreiten Angst: kriminelle Jugendliche und Kinder - oft in Gangs unterwegs. Teilweise sind sie unter 14 und scheinen keinen Respekt vor anderen und schon gar nicht vor dem Gesetz zu haben. Warum auch: Viele tun das, weil sie wissen, dass sie das können. Denn das Jugendstrafrecht sieht keine Strafen für unter 14-Jährige vor und auch für Jugendliche gibt es selten Knast oder harte Strafen. Warum? Müssten wir das nicht ändern?

Die andere Frage

Die andere Frage stellt die Fragen, die sich alle stellen, aber auf die viele Menschen die Antworten vermissen. Reportagen mit Kontext: Aktuell, erlebbar, unbequem.

18. Juli 2024

Kriminell weil sie es können: Warum stecken wir Kinder nicht in den Knast?

Sie klauen, prügeln, schüchtern ein und verbreiten Angst: kriminelle Jugendliche und Kinder - oft in Gangs unterwegs. Teilweise sind sie unter 14 und scheinen keinen Respekt vor anderen und schon gar nicht vor dem Gesetz zu haben. Warum auch: Viele tun das, weil sie wissen, dass sie das können. Denn das Jugendstrafrecht sieht keine Strafen für unter 14-Jährige vor und auch für Jugendliche gibt es selten Knast oder harte Strafen. Warum? Müssten wir das nicht ändern?

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vor 25 Tagen10:43

Was passiert an einem Tag bei der Straßenbahn?

Zu spät, zu voll und im Sommer keine Klimaanlage: Wer oft mit der Straßenbahn unterwegs ist, kennt den Struggle. Woran liegt das eigentlich? Und wie stressig ist der Job als Straßenbahnfahrer wirklich? Wir begleiten den 22-jährigen Dominik während seiner Schicht in der Düsseldorfer Rheinbahn. Pünktlich ans Ziel zu kommen, ist für ihn gar nicht so einfach. Baustellen, linksabbiegende Autos und Fußgänger behindern seine Fahrt. Letztes Jahr kam in Düsseldorf im Schnitt jede fünfte Stadtbahn zu spät. Und auch Unfälle gehören zum Alltag für Straßenbahnfahrer. In Köln zählten die Verkehrsbetriebe 2024 knapp 550 Stadtbahnunfälle. Solche Störungen landen an einem zentralen Ort: der Leitstelle. Bei der KVB in Köln haben wir hier Uwe besucht. Der 72-Jährige überwacht über die Leitstelle das ganze Netz. Bei jeder Störung muss er entscheiden: Kann die Bahn weiterfahren? Muss eine Linie umgeleitet werden? Oder fällt eine Fahrt ganz aus? Ein Problem in zahlreichen NRW-Städten: Viele Bahnen sind in die Jahre gekommen. 27 Prozent der Fahrzeuge in NRW sind älter als 30 Jahre, so die Bezirksregierung Düsseldorf (bezogen auf Straßen-, Stadt- und U-Bahnen sowie Oberleitungsbusse). Deshalb laufen in vielen Verkehrsbetrieben derzeit Prozesse für neue Fahrzeuge. Die Rheinbahn in Düsseldorf zum Beispiel hat insgesamt 91 neue Bahnen bestellt, deren Auslieferung 2027 starten soll. Die KVB in Köln hat Aufträge für rund 200 neue Bahnen vergeben.