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17. Juli 2024

Vom Flirt in die Prostitution: Die Masche der Loverboys | STRG_F

“Hey, du bist ja voll die Hübsche.” Oft beginnt es mit einem harmlosen Kompliment. Wenn das verfängt, kann die gefährliche Manipulation beginnen. Sogenannte Loverboys suchen immer häufiger über Social Media nach potentiellen Opfern. Sie spielen Frauen die große Liebe vor, um sie dann zur Prostitution zu zwingen. Durch Original-Chats, die STRG_F von Ermittler*innen bekommen hat, lässt sich ihre Masche nachvollziehen. In zwei Jahren Recherche haben die Reporterinnen Simona und Kira zudem mit zahlreichen Betroffenen gesprochen. Zwei waren bereit, ihre Geschichte in diesem Film zu erzählen, um andere Frauen zu warnen. Seid ihr selbst betroffen oder habt ihr den Verdacht, dass jemand in eurem Umfeld betroffen sein könnte? Dann gibt es eine Vielzahl von Beratungsstellen, an die ihr euch wenden könnt.

STRG_F

Reportagen eines jungen Reporter-Teams: eintauchend und aufdeckend. Nah und journalistisch. Ehrlich und empathisch.

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17. Juli 2024

Vom Flirt in die Prostitution: Die Masche der Loverboys | STRG_F

“Hey, du bist ja voll die Hübsche.” Oft beginnt es mit einem harmlosen Kompliment. Wenn das verfängt, kann die gefährliche Manipulation beginnen. Sogenannte Loverboys suchen immer häufiger über Social Media nach potentiellen Opfern. Sie spielen Frauen die große Liebe vor, um sie dann zur Prostitution zu zwingen. Durch Original-Chats, die STRG_F von Ermittler*innen bekommen hat, lässt sich ihre Masche nachvollziehen. In zwei Jahren Recherche haben die Reporterinnen Simona und Kira zudem mit zahlreichen Betroffenen gesprochen. Zwei waren bereit, ihre Geschichte in diesem Film zu erzählen, um andere Frauen zu warnen. Seid ihr selbst betroffen oder habt ihr den Verdacht, dass jemand in eurem Umfeld betroffen sein könnte? Dann gibt es eine Vielzahl von Beratungsstellen, an die ihr euch wenden könnt.

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vor 22 Tagen46:18

Er macht Kinder zu Killern | STRG_F

📄 Recherchedokument zum Film: https://1.ard.de/STRG_F_Crime_Akquise_2_0 Hinweise: Aus Teilen dieser Recherche haben wir bereits 2025 einen Film gemacht. Er wurde von YouTube gelöscht, da er einen Clip enthielt, in dem ein Täter tödliche Schüsse abgab und sich selbst dabei filmte. Der Clip war bereits geblurrt und uns ist von YouTube nicht die Möglichkeit gegeben worden, ihn nachträglich aus dem Film zu entfernen, daher bleibt er auf YouTube offline. Ihr könnt den Film dennoch sehen, es gibt ihn noch in der ARD Mediathek: https://www.ardmediathek.de/video/strg_f/wie-jugendliche-von-kriminellen-rekrutiert-werden-oder-strg_f/funk/Y3JpZDovL2Z1bmsubmV0LzExMzg0L3ZpZGVvLzIwNjc4MTEvc2VuZHVuZw Im Herbst 2025 haben wir die Recherche dann wieder aufgenommen, neue Fälle betrachtet und alte Fälle nach neuen Hinweisen durchsucht. Der so entstandene Film lief am 21.12. im NDR, als ergänzende Doku zu einem Tatort Special. In der Doppelfolge des Hamburger Tatorts geht es ebenso um Jugendliche, die für Straftaten rekrutiert werden. Ihr könnt euch den Tatort hier anschauen: Episode 1, Ein guter Tag: https://www.ardmediathek.de/video/tatort/ein-guter-tag/ndr/Y3JpZDovL25kci5kZS9kODJhZGY5Zi05OTc2LTQ2NzktYmZhYy0zMjE1MGIyYzBmOWVfZ2FuemVTZW5kdW5n Episode 2, Schwarzer Schnee: https://www.ardmediathek.de/video/tatort/schwarzer-schnee/ndr/Y3JpZDovL25kci5kZS83NDJhYmI3MC1hOGEzLTQ3M2MtODYwMi1kZTFlNTU2YjcxN2VfZ2FuemVTZW5kdW5n Zu diesem Film: Ein 15-Jähriger schießt in Hamburg. In Nordrhein-Westfalen wird ein Paar entführt und brutal gefoltert. Ermittler sprechen von einer neuen Form der Gewalt – und von Tätern, die offenbar sehr jung sind. In dieser STRG_F-Recherche rekonstruieren wir mehrere Fälle aus Deutschland. Es zeigt sich ein Muster: dass die zum Teil minderjährigen Täter gezielt von Kriminellen für die Straftaten angeworben wurden. Über soziale Netzwerke kommen Kinder und Jugendlich mit Kriminellen in Kontakt und so auch zur ersten Auftragstat. Auf Telegram, Snapchat oder TikTok tauchen Jobangebote auf, die schnelles Geld, Status oder das Begleichen von Schulden versprechen. Wer einmal eine Tat zusagt, kann offenbar nicht mehr zurück. Die Recherche führt unter anderem nach Köln. Im sogenannten Kölner Drogenkrieg eskaliert nach einem großen Cannabis-Raub die Gewalt mit Entführungen, Folter, Explosionen und Schüssen. Wir sprechen mit Tätern, Anwälten, Ermittlern, und Betroffenen und verfolgen die digitalen Spuren der Rekrutierung. Sie führen uns auch zu einem sogenannten “Mordmakler”, einem Mittelsmann in den Niederlanden, der die Verbrechen logistisch organisiert: ihren Ablauf plant, sich um die Beschaffung von Tatwaffen kümmert, Kontakte zu Rekrutierern unterhält und durch ihn die jungen Täter für die Tat beauftragt. Verbrechen als Dienstleistung – wer kann es stoppen?