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7. April 2026

“Tributes”: Sie masturbieren auf eure Fotos (online)

von STRG_F

Männer masturbieren zu Fotos von Frauen und ejakulieren darauf. Sie laden Videos davon ins Internet. Auf Pornoplattformen und in Telegramgruppen gibt es eine ganze Community. Die Männer selbst nennen solche Videos “Tributes”. Die meisten Frauen auf den Bildern würden es wohl eher als digitale sexualisierte Gewalt bezeichnen, denn all das geschieht zum Großteil ohne das Einverständnis der Frauen. Die STRG_F Reporterinnen Kim Eckert und Mette Marit Olsson haben einen solchen Tributer ausfindig gemacht. Sie versuchen mit ihm zu sprechen und mit einer der Betroffenen – seiner eigenen Stiefschwester.

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7. April 2026

“Tributes”: Sie masturbieren auf eure Fotos (online)

von STRG_F

Männer masturbieren zu Fotos von Frauen und ejakulieren darauf. Sie laden Videos davon ins Internet. Auf Pornoplattformen und in Telegramgruppen gibt es eine ganze Community. Die Männer selbst nennen solche Videos “Tributes”. Die meisten Frauen auf den Bildern würden es wohl eher als digitale sexualisierte Gewalt bezeichnen, denn all das geschieht zum Großteil ohne das Einverständnis der Frauen. Die STRG_F Reporterinnen Kim Eckert und Mette Marit Olsson haben einen solchen Tributer ausfindig gemacht. Sie versuchen mit ihm zu sprechen und mit einer der Betroffenen – seiner eigenen Stiefschwester.

15 Videos

vor 5 Tagen12:13

Zwangsheirat mitten in Deutschland: Annas & Sonjas Story

von Die andere Frage

Zwangsheirat gibt es auch in Deutschland – oft bleibt sie unsichtbar. Offizielle Zahlen zeigen nur einen Ausschnitt: 2024 wurden laut Polizeilicher Kriminalstatistik bundesweit 68 Fälle nach § 237 StGB erfasst. Gleichzeitig berichten Beratungsstellen in unserer Recherche für diese Dokumentation übereinstimmend von steigenden Anfragen. Beim Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“ gab es 2024 etwa 214 Beratungen zu diesem Thema. Organisationen wie HennaMond in Köln melden ebenfalls hohe Zahlen – dort wurden von Januar bis Februar 2026 über 90 Fälle betreut. Verlässliche und aktuelle Daten sind schwer zu bekommen. Selbst das Bundesfamilienministerium arbeitet teilweise noch mit Zahlen, die fast 20 Jahre alt sind. Auch neue Studien versuchen, das Ausmaß besser zu erfassen. Eine davon ist noch nicht abgeschlossen, deutet aber schon jetzt darauf hin, dass deutlich mehr Frauen in Deutschland von Zwangsehen betroffen sein könnten als bislang angenommen. Rechtlich ist die Lage eindeutig – aber nicht lückenlos: Eine Ehe ist in Deutschland nur standesamtlich wirksam, Eheschließungen unter 18 Jahren sind seit 2017 verboten. Zwangsheirat ist strafbar (§ 237 StGB) und kann mit bis zu fünf Jahren Haft geahndet werden. Allerdings erfasst das Gesetz nur rechtsgültige Ehen. Sogenannte „soziale“ Eheschließungen ohne Standesamt fallen selbst bei massivem Zwang oft nicht darunter, sondern können lediglich als Nötigung (§ 240 StGB) verfolgt werden. Auch deshalb bleibt das Problem statistisch schwer greifbar. In unserem Film schauen wir genauer hin: Warum werden junge Menschen verheiratet? Welche Rolle spielen Tradition und Religion? Und wie können Betroffene Hilfe finden? Zwangsheirat bedeutet immer den Verlust von Selbstbestimmung. Häufig geht ihr körperliche oder psychische Gewalt voraus – und in über 90 Prozent der Fälle sind Frauen betroffen.