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22. April 2026

Schickes Auto, was verdienst du?

Hättest du damit gerechnet? Was du bei der Polizei verdienst und wie das Studium dafür läuft, ist je nach Bundesland anders. Hier waren wir in Hessen. Im Dualen Bachelorstudium „Schutzpolizei“ wird das theoretische Studium mit Praxisanteilen (Praktika, u. s. w.) verbunden. Schon im Studium verdient man Geld, im ersten Jahr sind es 1.580 € brutto. Wie viel man vor allem auch später im Beruf verdient, hängt von verschiedenen Faktoren ab, z. B. wie viel Erfahrung du hast, wie viele Kinder du hast oder ob du verheiratet bist. Quellen: Zentrum für Nachwuchsmanagement, Hessische Hochschule für öffentliches Management und Sicherheit (HöMS). Die genauen Kosten für das Fahrzeug durfte uns die Polizei Hessen nicht mitteilen. Wir haben sie aufgrund einer ähnlichen Beschaffung der Polizei Braunschweig geschätzt:

Die Juristen

"Die Juristen" Clemens und Felix informieren euch über eure Rechte, beantworten Alltagsfragen und beleuchten aktuelle Geschehnisse.

Die Juristen gibt es auch hier:

22. April 2026

Schickes Auto, was verdienst du?

Hättest du damit gerechnet? Was du bei der Polizei verdienst und wie das Studium dafür läuft, ist je nach Bundesland anders. Hier waren wir in Hessen. Im Dualen Bachelorstudium „Schutzpolizei“ wird das theoretische Studium mit Praxisanteilen (Praktika, u. s. w.) verbunden. Schon im Studium verdient man Geld, im ersten Jahr sind es 1.580 € brutto. Wie viel man vor allem auch später im Beruf verdient, hängt von verschiedenen Faktoren ab, z. B. wie viel Erfahrung du hast, wie viele Kinder du hast oder ob du verheiratet bist. Quellen: Zentrum für Nachwuchsmanagement, Hessische Hochschule für öffentliches Management und Sicherheit (HöMS). Die genauen Kosten für das Fahrzeug durfte uns die Polizei Hessen nicht mitteilen. Wir haben sie aufgrund einer ähnlichen Beschaffung der Polizei Braunschweig geschätzt:

338 Videos

vor 11 Tagen00:53

BMW gemopst: Wie viel Strafe?

Das mit den iPhones war hart! Aber irgendwie checke ich's auch. Die Strafe richtet sich nicht nur danach, wie hoch der Schaden ist. Da spielt viel rein, die Motivation, die Vorgeschichte, ob der Täter es wiedergutmachen möchte usw. (§ 46 StGB). Wir sprechen im Video über echte Fälle von der Staatsanwaltschaft Duisburg. Und auch wichtig bei Geldstrafen: Jemand, der viel Geld verdient, bekommt für die gleiche Tat in der Regel eine höhere Strafe als jemand, der wenig verdient - damit es beiden ähnlich weh tut. Wie schlimm die Strafe im Vergleich war, erkennst du deswegen am besten daran, wie viele "Tagessätze" gegeben wurden und nicht an der Gesamtsumme. Im Fall vom unterschlagenen BMW war der Täter schon vorbestraft, aber eher mit geringen Strafen und nicht wegen vergleichbarer Taten. Außerdem war er schon wieder ein paar Jahre straffrei. Weder machte er im Ermittlungsverfahren noch bei Gericht Angaben. Er zeigte keine Reue. Der BMW gelangte nicht zurück.   Der Paketbote hat bei insgesamt 8 Paketen mit iPhones (ca. 5.100 €) so getan, als wären sie richtig zugestellt worden und hat sie weitergegeben an unbekannte Hintermänner. Er war nicht vorbestraft, hat Reue gezeigt und die Tat gestanden, aber nicht verraten, wer die Hintermänner waren, die ihn beauftragt haben sollen. Es handelte sich um eine geplante Tat zum Nachteil einer Vielzahl von Personen, die iPhones bestellt hatten. Außerdem hat er seine berufliche Tätigkeit zur Tatbegehung missbraucht.   Und auch wichtig: Zusätzlich zu den Strafen müssen die Täter in der Regel auch den entstandenen Schaden und die Kosten für den Gerichtsprozess bezahlen.

vor 17 Tagen01:15

Ritter Lean: KNAST-Story komplett FAKE?

Also die einzige Erklärung, die theoretisch noch möglich wäre, ist, dass Ritter Lean gar nicht in Berlin, sondern in einer anderen Stadt ohne Ticket unterwegs war und das ganze Verfahren über die Staatsanwaltschaft dort gelaufen ist.    Aber warum wurde das Video dann vor der JVA Moabit gedreht?     By the way: Was viele bei dem Thema nicht checken, ist, dass es bei Fahren ohne Ticket eigentlich zwei verschiedene Probleme gibt, wenn man erwischt wird:    1. Du musst immer an das Verkehrsunternehmen das “erhöhte Beförderungsentgelt” (diese 60 €) zahlen. Das hat aber mit dem Gesetz, auf das der Ritter sich bezieht (§ 265a Strafgesetzbuch) nichts zu tun. Die 60 € sind nur ein zivilrechtlicher Anspruch, z.B. von der BVG gegen dich.  2. DANEBEN kann das Verkehrsunternehmen dich auch noch bei der Polizei anzeigen. Das müssen die nicht machen, können sie aber. Die BVG macht es z.B. erst, wenn man dreimal innerhalb eines Jahres ohne Ticket erwischt wurde.    Hier kommt dann § 265a Strafgesetzbuch ins Spiel. Nach diesem Gesetz ist Fahren ohne Ticket nämlich ne Straftat. Wegen dieser Straftat kannst du jetzt verurteilt werden und auch wenn du “nur” ne Geldstrafe bekommst, könnte es theoretisch trotzdem in den Knast gehen.    Und zwar als “Ersatz” für die Geldstrafe, wenn du die nicht zahlen kannst und sie auch nicht vollstreckt werden kann, also basically wenn bei dir “nichts zu holen” ist (MüKo-StPO/Nestler, 2. Aufl. 2024, § 459e Rn. 2; MüKo-StGB/Radtke, 5. Aufl. 2025, § 43 Rn. 7.).    Deswegen nennt man das “Ersatzfreiheitsstrafe” (§ 43 StGB).